Gemeinsam fürs gute Klima im Grätzl: Bürger*innen Jurys haben Projekte zu Begrünung, Aufenthaltsqualität, erneuerbarer Energie und einem gemeinsamen, nachhaltigen Zusammenleben ausgewählt.
Mit dem Ende des Schuljahres ist der Beteiligungsprozess des Wiener Klimateams in der Josefstadt und in Penzing abgeschlossen. Viele Ideen wurden eingebracht, diskutiert und weiterentwickelt. Im Mai haben repräsentativ-geloste Bürger*innen Jurys entschieden. Das Ergebnis: Insgesamt 15 Projekte werden in den nächsten drei Jahren in den beiden Bezirken umgesetzt.
Welche Projekte werden umgesetzt?
In der Josefstadt wurden 8 Projekte gewählt. Die Vorhaben umfassen einen vielfältigen Mix aus Begrünungs- und Beschattungsmaßnahmen, der Förderung erneuerbarer Energien sowie der Aufwertung des öffentlichen Raums. Geplant sind außerdem Hitzemessungen im urbanen Raum, die Schaffung neuer Ruheoasen sowie Maßnahmen zur Lärmreduktion.
Zu den Projekten
Die Jury von Penzing hat sich für 7 Projekte entscheiden. Sie reichen von grünen Aufenthaltsorten, über Entsiegelung und Steigerung der Aufenthaltsqualität bis hin zu Reparatur-Möglichkeiten. Neben Sitzmöglichkeiten im Grünen, werden auch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen umgesetzt. Ein Photovoltaik-Pergolenpark verbindet außerdem nachhaltige Sonnenenergie mit Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien.
Zu den Projekten
Nächste Schritte
Die 15 Projekte werden nun an die Expert*innen der Stadt Wien übergeben. Dort werden detaillierte Pläne erstellt. Die Umsetzung ist für die nächsten drei Jahre vorgesehen. Auf der Mitgestalten Plattform wird der Stand der Projekte regelmäßig als Statusupdate veröffentlicht.
Alle Details zu den Projekten und Updates gibt es auf der Mitgestalten Plattform: mitgestalten.wien.gv.at/de-DE/folders/wiener-klimateam
Wie das Wiener Klimateam arbeitet
Das Wiener Klimateam wurde 2022 gestartet. Im Herbst 2025 fand die vierte Runde statt. Ziel ist, Menschen direkt im Grätzl zu erreichen. Dafür gab es Aktionen auf Plätzen und in Parks und Zusammenarbeit mit Vereinen und Jugendzentren. Die zufällige Auswahl der Jurys bringt Menschen ins Projekt, die sich wenig einbringen oder kein Wahlrecht in Wien besitzen.